25.04.2023 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

 In der heutigen Einwohnerfragestunde sind zwei Einwohner anwesend.

 

Einer der Einwohner stellt seine Fragen zum „Teich“ auf der Wiese im Wohngebiet Flakenfort:

 

-          Der Anwohner hat von einer Ausbaggerung des Teiches gehört und möchte wissen, wie der Stand hierzu ist. Weiterhin erfragt der Einwohner, ob es für das genannte Vorhaben einen Beschluss in der GV gegeben hat. Er verweist ebenfalls darauf, dass durch die Ausbaggerung das Biotop und die Natur zerstört werden würde und möchte über die Baumfällung aufgeklärt werden.

-          Herr Keding erklärt, dass es sich weder um einen Teich noch um ein Biotop handelt. Worüber hier gesprochen wird ist ein im B-Plan der Gemeinde Sukow eingetragenes Regenrückhaltebecken, mit zwei Zuläufen. Dieses muss, zur Instandhaltung, in regelmäßigen Abständen entschlammt werden. Hierzu bedarf es keinen Beschluss der Gemeindevertretersitzung, sondern einer dem Bürgermeister vorliegenden Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises LUP. Aus Rücksicht der Brut-/Nistzeiten wird dies erst im September dieses Jahres erfolgen. Herr Keding bestätigt, dass eine Weide abgenommen werden musste, auch hier liegt dem Bürgermeister die Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde vor. Herr Keding verliest einen Absatz des Schreibens zur Notwendigkeit der Maßnahme.

-          Ein weiteres Anliegen des Anwohners bezieht sich auf den zunehmenden Verkehr hinter den Wohnhäusern am Teich. Hier ist kein offizieller Weg, doch der Lieferverkehr, die Paketdienstleister und teilweise auch Anwohner fahren mittlerweile über die Grünfläche zu den Grundstücken. Die Frage des Anwohners: Wird hier eine Straße geplant?

-          Herr Keding stimmt zu, dass die Gemeinde bereits auch auf das Befahren hinter den Wohnhäusern aufmerksam geworden ist. Der Lösungsvorschlag der Gemeinde wäre hier das Setzen eines Pollers. Zuvor muss jedoch das Problem der Regenentwässerung an der Zufahrt gelöst werden. Um die betroffenen Bürger bei der Entscheidung miteinzubeziehen, wird die Gemeinde alle betreffenden Anwohner zu einem Gespräch einladen. Eine Straße oder ähnliche Bauvorhaben sind demzufolge nicht geplant.

Der Einwohner bedankt sich für die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters und der Gemeindevertreter und verlässt den öffentlichen Teil. Die noch anwesende Einwohnerin bleibt ohne weitere Fragen. .