17.08.2021 - 13 Information zum Projekt der Aufstellung von Pho...

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Wortprotokoll

Herr Hinrichs von der mea Energieagentur stellt in dem vorgezogenen TOP direkt nach der Fragestunde, den präzisierten Entwurf der Photovoltaikanlage auf dem Gebiet der Kiestagebaue Pinnow Nord und Süd vor.

Zu Beginn der Vorstellung wies Herr Hinrichs auf die Eckdaten der Planung hin. Die Anlage wird mit einer max. Leistung von 18MW und einem Batteriespeicher von 6MW kaskadenhaft geplant. Das bedeutet, dass bei Erreichen der 18MW nicht mehr Flächen bebaut werden. Ein Nebeneffekt der Energiegewinnung und deren Verwendung im Tagebau, könnte die Verringerung von Schallemissionen als auch einen Verringerung der Aufsandungen sein. Herr Hinrichs betont, dass es im Interesse der mea ist, sowenig wie möglich Fläche zu bebauen, da Pacht auf die bebauten Flächen gezahlt wird. Ziel ist es im 3.Quartal 2022 Baureife zu erlangen.

Ein Vertreter der Pinnower Bürgerinitiative „Am Kiessee“ weist daraufhin, dass die nördliche Fläche des Tagebaus Nord nicht bebaut werden soll. Die Bürgerinitiative befürchtet eine Einschränkung der Wohnqualität im besagten Wohngebiet. Zudem wäre die Ansichtsgüte des Kiessees bei einer Bebauung der vorgeschlagenen nördlichen Fläche im Tagebau Nord gemindert. Diese Bedenken wurden dem Bauausschuss im Vorwege vorgetragen. Die einstimmige Meinung des Bauausschuss ist ebenfalls, den Tagebau Pinnow Süd favorisiert zu bebauen.

Das Ergebnis der darauffolgenden Diskussion ist, einen Vororttermin mit der mea, Firma Dörner und dem Bauausschuss unter den Gesichtspunkten:

- 18MW Leistungsmax der Anlage

- kaskadenhafte Nutzung der Anlage

- keine Bebauung von Wasserflächen

- säumende Bepflanzung der Anlagen und

- vorrangig den Tagebau Pinnow Süd in KW 34 auszumachen. Allen Beteiligten ist an einer Beschleunigung des Verfahrens gelegen. 

 

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