14.11.2019 - 6 Beratung über die Umsetzung des Brandschutzbeda...

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Wortprotokoll

Herr Schomann übergibt das Wort an den Gemeindewehrführer Herrn Torsten Dobbertin. Herr Dobbertin erläutert anhand einer Power-Point-Präsentation zum vorliegenden Brandschutzbedarfsplan und den darin enthaltenen Aufgaben. Festzuhalten bleibt:

-          Die Aufgabenverteilung gemäß Brandschutzbedarfsplan zwischen Feuerwehr und Gemeinde ist wie folgt verteilt: ca. 10 % FFw und 90 % Gemeinde.

-          Die Ausbildung der Kameraden der FFW ist sehr gut bzw. sogar überdurchschnittlich gut.

-          Viele der gesetzlich geforderten Normen an den FFw-Standorten der Gemeinde Tramm werden nicht erfüllt (z.B. Parkplätze, entsprechende Raum- bzw. Hallengrößen usw.).

-          Die FFw-Fahrzeuge kommen langsam in die Jahre und müssen teilweise gemäß Brandschutzbedarfsplan ersatzbeschafft werden.

-          Allerdings ist die technische Ausstattung der FFw Fahrzeuge sehr gut.

-          Die Ausbildung zum FFw-Mann ist sehr zeitintensiv, eine Ausbildung zum Truppmann (Grundausbildung) nimmt allein 191 Stunden (Wochenendlehrgang) in Anspruch. Für weitere Ausbildungsteile (Funklehrgang, Maschinist usw.), die ebenso wichtig sind, fallen weitere 175 Stunden an

-          Gemäß vorliegendem Brandschutzbedarfsplan und der Vorgaben der Ausrücke- bzw. Einsatzzeiten müssten in der Gemeinde Tramm zwei neue FFw-Gebäude mit entsprechenden Fahrzeugen gebaut bzw. angeschafft werden. Da dieser Vorschlag aber aufgrund der Kosten unrealistisch ist, wurde ein realistischer umsetzbarer Plan, in Abstimmung mit der Amtswehrführung, erarbeitet.

-          Die Ausreichung von Fördermittel für ein neues Fahrzeug ist an eine DIN-gerechte Fahrzeughalle gebunden, so dass die Gemeinde für neue Feuerwehrfahrzeuge mit den derzeitigen Gebäuden keine Förderung erhalten wird.

 

Aus diesen Gründen wird von Herrn Dobbertin folgender Vorschlag unterbreitet:

Kurzfristig umzusetzen (1-2 Jahre)

  1. Anschaffung eines neuen, gebrauchten LF 16-20 (in Abhängigkeit der Fahrzeuggröße) für die FFw Tramm
  2. den Tausch der Feuerwehrfahrzeuge TSF-W (Tramm) gegen den TSF (Göhren)

Mit der Umsetzung dieses Teilvorschlags wäre der Brandschutz in der Gemeinde Tramm erst einmal wieder abgedeckt, die Kameraden ebenfalls zumindest kurzfristig zufrieden gestellt und wieder motiviert.

 

Längerfristig umzusetzen (5-10 Jahre)

3. Verbesserung der Löschwasserversorgung in Tramm und Bahlenhüschen

4. Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Anschaffung eines entsprechen-                     den Fahrzeuges

 

Herr Schomann bedankt sich für die Vorstellung des Brandschutzbedarfsplanes und den unterbreiteten Vorschlags zur Absicherung des Brandschutzes. Dies wird von allen BA-Mitgliedern bestätigt. Des Weiteren besteht Einvernehmen, dass die Gemeinde und die Feuerwehr zusammen eine finanzierbare Lösung finden bzw. tragen wollen.

 

Als letztes berichtet Herr Dobbertin, dass der MTW Tramm - wie bereits durch den BGM berichtet - feuerwehrmäßig abgemeldet ist. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ist jedoch nicht gefährdet und wird ggf. durch die Nutzung der privaten PKW der Kameraden abgedeckt. Somit könnte die Gemeinde dieses Fahrzeug komplett abmelden und verkaufen.

 

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