19.03.2024 - 4 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Datum:
- Di., 19.03.2024
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Einwohner und Einwohnerinnen der Gemeinde Pinnow hatten zu folgenden Themen Fragen.
Es wurde sich über die Rodung, der Pflanzen auf einer Ausgleichsfläche der Gemeinde durch den Pächter, beschwert. Der Einwohner weist darauf hin, dass es sich hierbei um einen Verstoß gegen die Grünordnung handelt. Herr Helms erwidert, dass der Sachverhalt geprüft werden soll.
Am Parkplatz an der Koppel ist die Wurzel eines Walnussbaumes, welcher auf der Fläche der Gemeinde steht, beschädigt. Dieser soll laut Einwohner gerettet werden. Die Naturschutzbehörde war vor Ort und gab die Auskunft, dass dies kein schützenswerter Baum ist. Herr Helms erklärt, dass man in Eigeninitiative den Baum retten könne. Herr Falkenberg bietet L-Stützen an und gemeinsam mit den Gemeindearbeitern könnten die eingebaut werden. Weiterhin könnte er einen Wurzelverband anbringen. (Die Abstimmung soll zwischen denen und Herrn Falkenberg passieren. Einwände wurden nicht vorgetragen.)
Auf dem Weg nach Neu Godern wurden 9 Eichen gefällt. Hier wurde sich erkundigt, ob dies notwendig und rechtens gewesen sei. Der Bürgermeister erläutert, dass es vor einiger Zeit mit einem Sachverständigen eine Baumschau gab. Es wurde ein Katalog erfasst, wobei die Bäume als erkrankt aufgeführt wurden. Die Bäume wurden von einer Fachfirma schließlich abgenommen. Antrag der Einwohnerin und des Bauausschusses (genehmigt durch Herrn Tiroux) an das Amt (Herr Gurtler): Einsicht bzw. Übermittlung des Protokolls der Baumschau.
Eine Anwohnerin berichtet, dass es eine Initiative gibt, die 100 Nationalerbe-Bäume mit über 400 cm Stammumfang und über 400 Jahre Alter auswählen und schützen möchte. Die Anwohnerin möchte die Winterlinde an der Mühle vorschlagen. Das Anwesen, auf dem sich der Baum befindet, steht jedoch zum Verkauf und der Antrag kann nur von dem Eigentümer gestellt werden. Herr Helms möchte dies dennoch im Auge behalten.
Danach wurde das Thema Bauwagen für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde besprochen. Der Bauwagen befindet sich momentan in keinem guten Zustand. Herr Tiroux möchte zusammen mit fachlich versierten Personen dennoch probieren den Bauwagen zu entkernen und dann zu entscheiden, ob es sich lohnt weiterzumachen. Der Stellplatz soll laut Planer durch ein vereinfachtes Verfahren genehmigt werden. Der B-Plan soll erweitert werden evtl. kann ein mobiles Modul hingestellt werden. Die Jugendlichen haben sich etwas im Wald errichtet und fragen, ob es bestehen bleiben darf. Hier gibt es einige Bedenken, da sich der Bau auf Gemeinde- und Kirchenland befindet. Versicherungstechnisch ist hier noch Klärungsbedarf.
Am Strand in Godern ist eine Terrassenerweiterung vorgesehen hier wurde sich durch einen Anwohner erkundigt, welches Holz dazu verwendet wird. Herr Tiroux erläutert, dass die Firma dafür Lärche verwenden wird.
Eine Differenz zwischen Nachbarn in der Gemeinde wollte Herr Tiroux durch ein Gespräch der betroffenen Parteien schlichten. Hierzu lud der Bürgermeister betroffene Personen ein. Es wurde diskutiert, ob diese Vorgehensweise angebracht war.
Zuletzt wurde von einem Anwohner erfragt, ob man eine Feuerschale im Bereich, wo sich die Jugendlich aufhalten hinstellen könne. Dies wurde verneint.
