30.01.2024 - 8 Beratung zum Thema Seniorenheim

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Wortprotokoll

Herr Tiroux stellt die anwesenden Mitarbeiter der Diakonie und den Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Thomas Tweer vor. Anschließend legt er die Geschichte des Seniorenheims dar und beschreibt die Bedenken der Einwohner und die an die Gemeindevertretung herangetragenen Anliegen.

Des Weiteren wurden der Diakonie Baugrundstücke für seniorengerechtes Wohnen zur Verfügung gestellt, welche bisher aber nicht komplett ausgebaut und genutzt wurden.

Er bittet um eine Stellungnahme der Diakonie.

Herr Tweer bedankt sich für die Gelegenheit zum Austausch und zur Kommunikation und erläutert die Lage der Diakonie. Insbesondere der Fachkräftemangel, Lohnsteigerungen und Kündigung von Pflegekräften sorgen für Probleme in der Betreuung der Senioren. Zusätzlich sorgen gestiegene Baukosten und mangelnde Mittel von Land und Bund dafür, dass der (Um)Bau von Betreuungseinrichtungen nicht wirtschaftlich möglich ist.

Somit wurde beschlossen, die Bewohner der Betreuungseinrichtungen in Rampe mittelfristig in das Seniorenheim Pinnow zu verlagern

Zum Thema altersgerechtes Wohnen merkt Herr Tweer an, dass die bereits verfügbaren Einheiten nicht ausgelastet waren so dass kein Anlass zur weiteren Bereitstellung von Wohneinheiten gesehen wurde.

 

Anschließend legt eine Einwohnerin die an Sie herangetragenen Bedenken und Probleme der Bewohner dar. Insbesondere die Umzüge, die dazu dienen Bereiche im Seniorenheim für die Bewohner in Rampe freizuziehen, sind sehr anstrengend für die Bewohner. 

Es gäbe auch eine große Liste von Senioren, die gerne in altersgerechtes Wohnen umziehen würde, aber keine Plätze vorhanden sind.

Herr Tweer verspricht das Thema altersgerechte Wohnungen in die Vorstandssitzungen der Diakonie mitzunehmen.

 

Anschließend erhalten die Einwohner von Pinnow die Möglichkeit Fragen an die Betreiber des Seniorenheims zu stellen. Dies wird auch aktiv genutzt und beinhaltet Fragen zur Dauer der Lösung für die Ramper Bewohner, Pflegekraft-Situation und den geplanten Umbauarbeiten im Seniorenheim.
Herr Tweer beantwortet diese Fragen. So sei die Dauer für den Bezug der Bewohner aus Rampe nicht abschätzbar, die Gewinnung von Pflegekräften gestaltet sich schwierig und bei den Umbauarbeiten werde darauf geachtet werden, dass die Belastung für die Bewohner des Seniorenheims so gering wie möglich gehalten werden.

Abschließend wird Herr Tweer von Herr Helms und Herr Glaser gebeten zu prüfen was die Gemeinde Pinnow tun kann, um die Diakonie zu unterstützen. Möglich wäre beispielsweise die Vorsehung von Personalwohnungen bei neuen Bauprojekten.

Herr Tweer nimmt dieses Thema mit.

Herr Bösel bittet darum, diese Möglichkeit bei der Planung für das Gebiet Kiessee zu berücksichtigen.

Er bittet auch darum, die Kommunikation zu verbessern und schlägt vor, dass der Medienbeauftragte der Gemeinde und der Diakonie dafür in Kontakt treten.